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20 Antworten rund um den Sandwichmaker

Hier finden Sie kompakte Antworten auf die Fragen, die zu Sandwichmakern am häufigsten gestellt werden — sortiert nach Themenbereich.

Ein Sandwichmaker hat geformte Backkammern, im Handel in Dreiecks- oder Rechteckform. Sie pressen die Brotscheiben am Rand zusammen, sodass ein Siegelrand entsteht und die Füllung drinbleibt; die Sandwichmaker mit fest verbauten Backkammern in unserem Vergleich haben überwiegend Dreieckskammern, eines stattdessen vier große Muschelformen ohne diagonale Teilung. Ein Kontaktgrill hat durchgehende, meist gerillte Platten ohne Kammern — dort liegen Paninis, Gemüse oder Fleisch frei auf der Fläche. Im Vergleich stehen beide Bauarten, dazu Kombigeräte, die eine Grillplatte und Sandwichplatten mitbringen.

Wechselplatten lassen sich aus dem Gerät nehmen, und bei mehreren Geräten im Vergleich weist der Hersteller sie als spülmaschinengeeignet aus. Das ist der größte Unterschied zur Reinigung fest verbauter Platten, die nur ausgewischt werden können. Der Preis dafür sind ein größeres Gehäuse, ein zweiter Plattensatz zum Verstauen und in der Regel eine höhere Anschaffung. Wer ohnehin nur Sandwiches macht, braucht die Wechselplatten nicht.

Auf drei Punkte, und in dieser Reihenfolge: Wie robust ist die Antihaftbeschichtung, wie gleichmäßig verteilt sich die Wärme über die Platte, und wie aufwendig ist die Reinigung. Genau danach gewichten wir auch unsere Bewertung. Alles Weitere — Kontrollleuchte, Kabelaufwicklung, senkrechte Aufbewahrung — ist angenehm, entscheidet aber selten darüber, ob das Gerät nach einem Jahr noch benutzt wird.

Die meisten Geräte im Vergleich bereiten zwei Sandwiches zu, die schräg geteilt als vier Dreiecke herauskommen. Das reicht für ein bis zwei Personen. Für vier Sandwiches auf einmal gibt es eigene XXL-Geräte mit vier Backkammern; sie brauchen mehr Stellfläche und deutlich mehr Leistung. Wer regelmäßig für drei oder mehr Personen zubereitet, spart damit einen kompletten Durchgang.

Die Leistungsangaben im Vergleich reichen von 600 W bis 2.200 W, und die Zahl allein sagt wenig — entscheidend ist, wie viel Fläche damit beheizt wird. Geräte für zwei Sandwiches liegen meist zwischen 600 W und 900 W. Für vier Sandwiches sind 1.200 W bis 1.800 W üblich. Eine durchgehende Grillplatte folgt keiner festen Regel: In unserem Vergleichsfeld liegt sie je nach Größe der Fläche zwischen 800 W und 2.200 W. Eine feste Wattschwelle für die Aufheizzeit lässt sich aus den Rezensionen nicht ableiten — auch das leistungsschwächste Gerät im Feld (600 W) heizt laut Rezension schnell auf. Bei dicker, kalter Füllung sackt die Temperatur unabhängig von der Wattzahl ab und bräunt ungleichmäßiger.

Die Hersteller nennen dafür keine einheitliche Angabe, und in den Rezensionen ist durchgehend von wenigen Minuten die Rede. Verlassen sollten Sie sich auf die Bereitschaftsanzeige: Bei den meisten Geräten wechselt eine Kontrollleuchte die Farbe oder erlischt, sobald die eingestellte Temperatur erreicht ist. Wer vorher einlegt, bekommt außen blasses Brot und innen kalte Füllung.

Die Leistungsaufnahme ist hoch, die Betriebsdauer aber kurz: Ein Sandwich ist in wenigen Minuten fertig, und danach wird das Gerät ausgesteckt. Gegenüber einem Backofen, der erst zehn Minuten vorheizen muss, fällt der Verbrauch für zwei Scheiben Toast gering aus. Geräte mit Thermostat heizen zudem nur nach, statt durchgehend zu heizen — das senkt den Verbrauch bei längerem Gebrauch.

Prüfen Sie zuerst, ob die Kontrollleuchte überhaupt noch anspringt und ob das Gerät an einer Steckdose ohne Mehrfachverteiler hängt. Bleibt die Anzeige dunkel, ist meist der Thermostat oder das Heizelement defekt — das ist kein Fall für Eigenreparatur, weil das Gehäuse unter Spannung steht. Springt die Anzeige an, bräunt das Brot aber nur an einzelnen Stellen, liegt es häufiger am Brot: Zu dicke Scheiben mit kalter Füllung ziehen die Wärme aus der Platte.

Das hängt am Plattenmaß, und es ist der häufigste Grund für Enttäuschung. Geräte mit XL-Kammern sind auf große Scheiben — American Toast — ausgelegt; legt man normales Toastbrot hinein, schließen die Ränder nicht vollständig, und die Füllung läuft seitlich aus. Umgekehrt passt eine große Scheibe nicht in eine Standardkammer. Sehen Sie deshalb vor dem Kauf nach, welche Scheibengröße der Hersteller nennt.

In den Rezensionen wird es als Trick beschrieben, um das Anhaften zu vermeiden und die Reinigung zu verkürzen. Ob es der Hersteller ausdrücklich vorsieht, geht aus den ausgewerteten Datenblättern und Produktseiten nicht hervor. Wenn Sie es verwenden, schneiden Sie das Papier auf Plattengröße zu — nichts darf über die Backkammer hinausragen oder das Scharnier blockieren. Eine beschädigte Beschichtung ersetzt Backpapier nicht, es überdeckt das Problem nur.

Nur mit einem Gerät, das Waffelplatten mitbringt. Bei fest verbauten Sandwichplatten geht es nicht — die Dreiecks- oder Rechteckform presst den Teig heraus. Im Vergleich stehen mehrere 2-in-1- und 3-in-1-Geräte, deren zweiter Plattensatz genau dafür gedacht ist. Bei den Waffelplatten ist die Füllmenge laut Rezensionen Übungssache: Zu viel Teig läuft über den Rand.

Mit dem passenden Gerät ja. Zwei Bauweisen helfen dabei: extra tiefe Backkammern, die mehr Belag aufnehmen und in mehreren Geräten unseres Vergleichs verbaut sind, und eine Höhenanpassung am Griff, die den Deckel in einer zweiten Stufe einrasten lässt — im Vergleich haben der WMF Lono und der Cloer 6269 XXL diese Ausstattung. Ohne diese Reserve drückt der Deckel den Belag heraus, und der Siegelrand schließt nicht. Kalte Füllung aus dem Kühlschrank braucht außerdem länger, bis sie warm ist.

Gerät ausstecken, abkühlen lassen, dann mit einem feuchten Tuch auswischen — mehr sieht die Bauart nicht vor. Das Gehäuse darf nicht unter Wasser gehalten werden, weil die Elektrik darin sitzt. Am leichtesten geht es, solange die Platten noch handwarm sind: Eingetrocknete Reste lösen sich später deutlich schwerer. Scheuermittel und Topfreiniger bleiben außen vor, sie beschädigen die Beschichtung.

Nur bei Geräten mit herausnehmbaren Platten, und auch dann nur, wenn der Hersteller sie ausdrücklich als spülmaschinengeeignet ausweist. Im Vergleich trifft das auf mehrere Geräte mit Wechselplatten zu. Bei einer Kontaktgrill-Kombi des Feldes lassen sich die Platten ebenfalls abnehmen, dort schweigt das Datenblatt zur Spülmaschine — berichtet wird davon nur in Rezensionen. Fest verbaute Platten sind Teil des Gehäuses und kommen grundsätzlich nicht in die Maschine. Wo die Spülmaschine erlaubt ist, verkürzt sie die Reinigung nach einem Abend mit ausgelaufenem Käse spürbar.

Belegen Sie nicht bis an die Kante: Zwischen Belag und Brotrand sollte ein Rand frei bleiben, damit die Platten den Siegelrand sauber schließen können. Geraspelter Käse läuft weniger aus als dicke Scheiben. Ist doch etwas danebengegangen, wischen Sie es aus, sobald das Gerät handwarm ist. Eingebrannte Reste weichen Sie mit einem feuchten Tuch auf, das Sie kurz auflegen — nicht abkratzen.

Ein feuchtes Küchentuch für einige Minuten auf die abgekühlte Platte legen — die Reste quellen auf und lassen sich danach abwischen. Bei hartnäckigen Stellen hilft es, das Gerät kurz aufzuheizen, auszustecken und dann im handwarmen Zustand zu wischen. Was nicht hilft, sondern schadet: Messer, Gabeln, Metallschwämme und Backofenspray. Jeder Kratzer ist die Stelle, an der das Anhaften beim nächsten Mal beginnt.

Meist aus einem von vier Gründen, in dieser Reihenfolge: Metall in den Backkammern, Scheuermittel bei der Reinigung, eingebrannte Rückstände oder Leerlauf bei voller Hitze ohne Abschaltautomatik — ausführlich im Ratgeber Reinigung und Pflege. Einen festen Zusammenhang mit dem Preis zeigen die ausgewerteten Rezensionen nicht — der Bestron XL, eines der günstigsten Geräte im Vergleich, wird dort gerade für eine langlebige Beschichtung gelobt. Die Bewertung dieses Punkts wiegt bei uns deshalb am schwersten.

Darauf gibt es keine belastbare Zusage, und wir geben auch keine. Jede Antihaftbeschichtung nutzt sich ab; wie schnell, hängt an der Gerätequalität und am Umgang damit. In den ausgewerteten Rezensionen stehen Berichte von mehreren Jahren störungsfreier Nutzung neben Berichten über nachlassende Beschichtungen nach einigen Jahren täglichen Gebrauchs. Was den Verschleiß verlangsamt, ist bekannt: kein Metall, keine Scheuermittel, kein Leerbetrieb.

Alles aus Metall. Gabeln und Messer, mit denen ein festklebendes Sandwich herausgehebelt wird, sind die häufigste Ursache für Kratzer, dazu Topfreiniger aus Draht und harte Bürsten. Nehmen Sie stattdessen einen Holz- oder Silikonwender und zum Reinigen ein weiches Tuch. Das klingt nach einer Kleinigkeit und ist der einzige Punkt, den Sie an der Haltbarkeit der Beschichtung selbst in der Hand haben.

Bei intakter Beschichtung nicht. In den Rezensionen wird durchgehend beschrieben, dass sich Sandwiches ohne Fett lösen — eine Bewertung berichtet sogar von Spiegelei und Speck ohne jedes Öl. Etwas Butter auf der Brotaußenseite ist eine Geschmacksfrage, keine Notwendigkeit. Lässt die Wirkung nach und klebt das Brot an, ist ein dünner Ölfilm eine Übergangslösung — er ersetzt die abgenutzte Beschichtung nicht.